"Okay, Google! Navigier mich zum Kopf des Poseidon!" "Meinen Sie Restaurant Poseidon auf der Jägerstraße?" "Nein!" "Tut mir leid. Ich kann Ihnen nicht helfen. Bitte geben Sie mir noch weitere Informationen, wie z.B. die Straße." Wenn ich die wüsste, hätte ich sie wohl genannt. Bei 'Mercatorinsel' gleiche hilflose Reaktion. Dummerweise fehlt mir die korrekte Bezeichnung. Woher soll das Handy wissen, dass 'Echo des Poseidon' gemeint ist.
Nach merkwürdiger Rumgurkerei endlich den Parkplatz erreicht. Der Kopf ist schon von Weiten zu sehen. Trotzdem bin ich gefühlt noch 2 Stunden zum vereinbarten Treffpunkt gewandert. Freudigerweise waren doch mehr Mitglieder der besten Fotogruppe anwesend als vorher zugesagt.
Der Griechische Gott des Meeres war innerhalb von 10 Minuten von allen Seiten abgelichtet. Und jetzt? Vorschlag, über die Brücke zur Mühlenweide zu gehen, wurde dankbar angenommen. Kurzer Abstecher zum Jachthafen und den Mond durch den Fahnenmast geknipst. Herr E. und ich frotzeln über Faktenverweigerer und Flatearther.
Auf dem Rückweg zum kilometerweit entferntem Auto nochmal den angestrahlten Poseidon geknipst.
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